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Das Business - im Titel personalisiert - spricht seine eigene Sprache: hart, rau und schnell. Dabei strukturiert, hoch effizient und differenziert. „Ver-Kopft“ – wäre hier ein umgangssprachlicher Ausdruck!
In diesen teilweise natürlich festgefahrenen Systemen soll nun an der Stimme gearbeitet werden!?
Gibt es Platz dafür?
Viel mehr: Die absolute Notwendigkeit besteht!
Das Programm:
Körperliche Präsenz heißt auch: bereit sein zum Handeln, Einsatz zu zeigen, den Umsatz steigern.
Die Fragen sind zu stellen: In welchem Zustand befindet sich mein Körper? Bin ich präsent? Kann ich überhaupt vollen Einsatz zeigen? Bin ich – um aus der Evolution heraus zu sprechen – den Gefahren, die mich hier im Betrieb umgeben, gewachsen? Oder schütze ich mich den ganzen Tag, panzere, d.h. verspanne mich?
Sehr individuell werden am Anfang dieses Seminars diese Fragen gestellt und beantwortet.
Ausgewählte Körperübungen zeigen, wo körperliche Schwierigkeiten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer liegen: z.B. Arme strecken oder Dehnen des Brustkorbs und des Rückens (Aufrichtungstest).
In Verbindung mit dem Körper steht unmittelbar die Atmung. Über ihre gesunde Funktion oder ungesunde Dysfunktion, kann man schnell auf die Qualität der Stimme schließen.
Was macht die Atmung „gut“ oder „schlecht“?
Eine Wertung in diesem fast moralisierenden Sinne sollte umgangen werden! Es geht um die Funktion – um nichts weiter, jedenfalls am Anfang der Arbeit!
Wenn sich z. B. bei einer Einatmung die Schultern aktiv beteiligen und die Schlüsselbeine sich sehr sichtbar heben, wird Hochatmung diagnostiziert. Bewegt sich der Bauch ausschließlich, kann man von einer hyperaktiven Bauchdecke sprechen. Etc.
Was die Atmung „gut“ oder „schlecht“ macht, kommt auf die Sympathien des Menschen an und was in dem Moment gut funktioniert!
Zu klären wäre, warum hier Hochatmung herrscht und dort die Bauchdecke mit zuviel Kraft herausgedrückt wird. Mit entsprechenden Dehn- und Weitungsübungen der Extremitäten, findet sich dann ein wirkungsvoller Weg, die Atmung besser zu nutzen und es wird klar, welcher weg nicht der bessere, sondern der leichtere ist.
Nun zur Stimme, die das Grundthema des Seminars ist.
Ganz simpel wird der aktuelle Status quo der Stimme beim begrüßen und der Vorstellung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer quasi mitgehört. In diesem Bereich soll von vorn herein kein Druck herrschen – den Überdruck tragen wir alle buchstäblich im Hals (unter dem Überdruckventil = falsche Stimmlippen) und dieser soll ja abgebaut werden.
Mittels sinnvoller Übungen, welche die Kieferöffnung, die Kehlkopfsenkung, die Zungenstellung und die Aktivität und Flexibilität des Vokaltraktes (=Rachenraum, der Bereich zwischen Stimmlippen und Gaumensegel) schulen, wird die Stimme nicht nur entspannt, sondern auch an den richtigen Stellen aktiviert und vor allem stabilisiert.
Stimme, Atmung und Körper werden schließlich zusammen geführt und es wird gezeigt, wie sich die Teile ineinander fügen und ergänzen.
Nach Klärung der technischen Gegebenheiten und Vorraussetzungen steht die stimmliche Praxis im Vordergrund:
Wie wende ich das Neue im Alltag an?
Aus den anwesenden Berufsgruppen werden nun Alltags-Beispiele zusammengetragen und so ein kreatives Bild geformt.
Kreativ geht es aus der Gruppe heraus an die Aufgaben mittels Dialogen und Rollenspielen.
Den Abschluss bildet eine improvisierte Szene aus Körpereinsatz, Stimmgebung, Artikulation und Kommunikation: ein Kundengespräch, ein Vortrag oder eine Präsentation.
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