| |
„Um Fehlbesetzungen zu vermeiden, ist heutzutage eine Eignungsdiagnostik unabdingbar“, erklärt Ulrich Merz, Inhaber der Unternehmensberatung People Training. Er verweist dabei auf die Logik-Studie des Münchner Max-Planck-Institutes, deren Erkenntnisse sich mit seinen Erfahrungen decken. So heißt es in einem Bericht über diese Studie (Süddeutsche Zeitung vom 13. Oktober 2006), dass der Mensch von frühester Kindheit her weitgehend definiert ist und sich in seinen Grundzügen nicht mehr ändert. Laut Professor Wolfgang Salewski von der privaten Universität Witten-Herdecke verändere diese Erkenntnis die Welt der Personalentwickler in den Unternehmen erheblich.
So werde sich der moderne Personalentwickler viel mehr als bisher mit Persönlichkeitsdiagnostik beschäftigen müssen, um maßgeschneiderte individuelle Entwicklungskonzepte anbieten zu können. Gute Noten stellt Professor Salewski in diesem Zusammenhang auch Verfahren aus, mit denen man sowohl die Persönlichkeit, als auch Fähigkeiten und Fertigkeiten eines Menschen hinreichend beschreiben kann.
Über dieses Lob freut sich besonders Ulrich Merz, der bereits vielen Unternehmen geholfen hat, „passende“ Mitarbeiter zu finden. „Anfangs standen die Firmen unseren Analysen und Methoden skeptisch gegenüber, aber das Ergebnis hat sie nicht nur überzeugt, sondern verblüfft. Mittlerweile ziehen uns immer mehr Unternehmen bei der Personalauswahl ins Vertrauen“, so der Inhaber von People Training.
In seinen Seminaren vermittelt Merz eine von ihm verfeinerte Methode, mit der die notwendigen Fähigkeiten auf der Verhaltensebene festgeschrieben werden, um die anstehenden Aufgaben effektiv und effizient zu bewältigen. Dieses Anforderungsprofil bilde die Grundlage für die Personalauswahl, verrät Ulrich Merz. Je mehr sich nun das Verhalten, die Fähigkeiten und Fertigkeiten des Bewerbers mit dem Anforderungsprofil deckten, umso besser sei er oder sie für die zu besetzende Stelle geeignet. Mit seinem Navigationssystem für Menschenkenntnis zeigt Ulrich Merz auf, wie die Bewerber die ihnen gestellten Aufgaben erledigen. Denn entscheidend für die Einstellung, so Merz, dürfe nicht allein die Fachkenntnis sein, sondern vielmehr auch das Verhalten des Bewerbers, mit dem er die Arbeit erledigt. |