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Der Altersdurchschnitt der Bewohner/innen vieler Einrichtungen der Altenhilfe liegt bei 85 Jahren. Der größte Teil dieser Bewohner/innen ist an Demenz erkrankt. Klassische „Gespräche mit Sterbenden“ sind oft nicht mehr möglich. Dies führt in der Begegnung oft zu Missverständnissen und Überforderung. Es gibt verschiedene Wege, den Zugang zu sterbende Menschen, die an Demenz erkrankt sind, zu finden. Durch sinnliche und einfühlsame Formen der Kommunikation können Menschen mit Demenz hilfreich im Sterben begleitet werden.
Ziele Die Teilnehmer/innen sollen Freude haben beim „Eintauchen“ in die Welt demenziell erkrankter Menschen. So werden sie dementielles Verhalten verstehen und adäquates Verhalten in der Begegnung mit Sterbenden lernen. Neugierige Offenheit und Wertschätzung sind wesentlich bei dem Entdecken der Ressourcen dementiell erkrankter Bewohner/innen. Ihre eigene Wahrnehmungsfähigkeit soll vertieft werden. Erfahrungen der Teilnehmer/innen aus der Praxis werden besprochen und durch Beispiele ergänzt.
Inhalte - Die Handlungslogik der dementiell erkrankten Menschen wahrnehmen und verstehen - Einblicke in die (Integrative) Validation - Vertiefen der eigenen Wahrnehmungsfähigkeit - Elemente Basaler Stimulation - Nonverbale Kommunikation - Sinnliche Kommunikation - Aspekte spiritueller Begleitung
Zielgruppe Mitarbeiter/innen der Alten- Kranken- und Behindertenhilfe, die bereits ein Basisseminar „Sterben, Tod und Trauer“ besucht haben oder sich auf äquivalente Weise mit den Themen auseinandergesetzt haben. Die Teilnehmerzahl ist auf 8 Personen begrenzt
Methoden Plenum, Gruppenarbeit, Übungen mit Elementen der Selbstreflexion, Medien (Folien, Bilder, Videos etc.)
Seminargebühren: 120,00 € zzgl. 15,00 € Tagungspauschale, zzgl. USt. Frühbucherrabatt: 10% bei Anmeldung bis 2 Monate vorab
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Anmeldeschluss 14. April 2008
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